Was passiert, wenn der eigene Blick auf sich selbst durch ein anderes Bild gestört wird – durch ein Fabelwesen, halb Tier, halb Legende, mit Band und Flügeln?

Und was, wenn man merkt, dass dieses Wesen einem selbst näher ist als gedacht?

In dieser Arbeit steht eine Schaufensterfigur in einem zu großen Anzug vor einem Spiegel.
Sie trägt das Band einer katholischen Verbindung – obwohl sie keine klare „Identität“ erkennen lässt.
Was ist Maske? Was ist Rolle? Und was bleibt davon, wenn die Hose längst unten liegt?

Zwischen Selbstbild, Verwandlung und traditionellem Outfit steht hier ein Fux – irgendwo zwischen Künstler-Dasein und Couleurstudent, zwischen Außenwirkung und Innenleben.
Und plötzlich schaut der Wolpertinger zurück.