Elias Haindl nutzte ein Schaufenster in einer Metzgerei, um auf den Verpackungskonsum aufmerksam zu machen.

Blüten der Verschwendung (Seitenansicht)

Blüten der Verschwendung (Frontansicht)

Eine Leberkässemmel.

Ein paar Schritte bis zur Tür.

Alufolie aufreißen.

Müll.

Was, wenn der Verpackungsmüll mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Inhalt?

Was, wenn der kurze Weg von der Theke nach draußen eine Spur aus Plastik, Papier und Aluminium hinterlässt? Jeden Tag. Immer wieder.

Diese Blumen bestehen aus Abfall – aus dem Müll, der ganz selbstverständlich mitverkauft wird.

Sie sind schön – aber sie sollten gar nicht existieren.

Diese Arbeit ist kein Lob auf Kreativität. Sie ist ein stiller Schrei.

Ein Spiegel aus glänzender Folie, in dem sich unsere Gewohnheiten zeigen.

Willkommen im Schaufenster der Bequemlichkeit.

Oder vielleicht: Willkommen in einer neuen Sicht auf das Alltägliche.

Über diese künstlerische Arbeit hat die Landshuter Zeitung bereits berichtet. Mehr dazu können Sie hier lesen.