Was ist die ROL-VG?

Mobilität mit Wurzeln.

Wir bewegen Rottenburg – ohne dabei den Boden unter den Rädern zu verlieren.
Lokal verwurzelt, kompakt gedacht und gemacht für die Wege unserer Stadt.

In Rottenburg verwurzelt.

Mobilität beginnt nicht irgendwo. Sie beginnt dort, wo Menschen leben, arbeiten und sich begegnen. Die ROL-VG versteht Mobilität deshalb nicht als etwas, das über einen Ort hinwegführt, sondern als etwas, das aus ihm heraus entsteht.

Unsere Wurzeln liegen in Rottenburg an der Laaber. Von hier aus denken wir Bewegung neu: lokal, unmittelbar und mit einem besonderen Blick auf den öffentlichen Raum.

Denn wer wissen will, wohin eine Stadt fährt, sollte manchmal zuerst darauf schauen, worauf sie steht.

Kleine Fahrzeuge. Tiefe Wurzeln.

Unsere Flotte ist konsequent auf Rottenburg zugeschnitten. Statt immer größer, schneller und weiter zu denken, bleiben wir bewusst nah am Boden.

Kompakte Abmessungen, emissionsfreier Betrieb und maximale Wendigkeit machen unsere Fahrzeuge zur vielleicht bodenständigsten Form der Mobilität.

Antrieb: mit eigener Kraft
Kapazität: 1 Person
Höchstgeschwindigkeit: abhängig von Gefälle und Motivation
Reichweite: dort, wo unsere Wurzeln reichen
Bodenfreiheit: wurzelnah
Parkraumbedarf: minimal

„Fortschritt braucht Bewegung. Aber Bewegung braucht Wurzeln.“

Elias Haindl, Geschäftsführer und Gründer der ROL-VG

Die ROL-VG entstand aus der Überzeugung, dass Mobilität nicht losgelöst von dem Ort gedacht werden kann, an dem sie stattfindet. Als Gründer und Geschäftsführer steht Elias Haindl für eine Verkehrsgesellschaft, die nicht nur nach vorne, sondern gelegentlich auch nach unten schaut.

Denn unter jeder Straße, jedem Platz und jedem Parkplatz befindet sich etwas, das in Verkehrsplanungen erstaunlich leicht vergessen wird: Boden.

Eine Verkehrsgesellschaft schlägt Wurzeln.

Die ROL-VG ist eine künstlerische Arbeit von Elias Haindl im Rahmen des Projekts „Wurzel“ in Rottenburg an der Laaber.

Ausgangspunkt ist der öffentliche Raum und die Frage, was in einer Stadt Platz erhält: Autos, Verkehrsflächen, Bäume, Pflanzen – und letztlich auch Menschen. Das Bobbycar erscheint darin als absurdes Miniaturbild unserer alltäglichen Mobilität. Es beansprucht Raum und bezeichnet sich selbstbewusst als Verkehrsmittel, bleibt dabei aber klein, körperlich und unmittelbar mit dem Boden verbunden.

Mit Logo, Fahrzeugkennzeichnung, Website und einer eigenen Unternehmensidentität wird aus dem Spielzeug scheinbar eine Institution. Die fiktive Verkehrsgesellschaft übernimmt dabei bewusst die Sprache realer Unternehmen: Sie verspricht Fortschritt, Effizienz und Zukunft – und behauptet gleichzeitig, ihre Wurzeln nicht vergessen zu haben.

„Wurzel“ bezeichnet dabei nicht nur das, was unter der Oberfläche wächst. Die Wurzel steht auch für Herkunft, Zugehörigkeit und die Beziehung zwischen Mensch und Ort. Die ROL-VG stellt deshalb nicht nur die Frage, wie wir uns durch eine Stadt bewegen, sondern wie wir mit dem Ort verbunden sind, durch den wir uns bewegen.